Gesundheit

Schaffen wir bald Frankensteins Monster?

In China kamen zwei Mädchen zur Welt, deren Erbgut künstlich verändert war. Selbst Pragmatiker unter den Genforschern, wie der international anerkannte Genetiker Markus Hengstschläger von der Medizinischen Universität Wien, laufen dagegen Sturm.

An der Southern University of Science and Technology in Shenzhen haben Forscher nicht nur das Erbgut eines Embryos manipuliert. Die chinesischen Wissenschafter haben zwei Embryos auch von der Mutter austragen lassen. Mithilfe der sogenannten Genschere (Crispr/Cas9) wurde ein Gen eingeschleust, das die Mädchen vor HIV schützen soll. Nach Angaben des leitenden Forschers He Jiankui soll eine weitere Frau einen Embryo mit verändertem Erbgut austragen.

Der Aufschrei in der Wissenschaft gegen diesen Tabubruch ist riesengroß. Der Genetiker Markus Hengstschläger ...

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Aufgerufen am 06.12.2020 um 12:08 auf https://www.sn.at/leben/gesundheit/schaffen-wir-bald-frankensteins-monster-61632268