Gesundheit

So wappnet man sich gegen die Kältewelle

Nicht nur in der Arktis oder auf dem Mount Everest drohen Erfrierungen. Auch hierzulande kann die Kälte Spaziergängern und Radlern gefährlich werden, warnen Dermatologen.

Bei extremen Minusgraden sollten Haube und Handschuhe nicht fehlen SN/APA (dpa/Oliver Berg)
Bei extremen Minusgraden sollten Haube und Handschuhe nicht fehlen

Vor allem an ungeschützten Ohren, an der Nase sowie an Fingern und Zehen könnten schnell Erfrierungen auftreten. Um dem sogenannten Kältebrand vorzubeugen, empfehlen Experten unter anderem Fäustlinge statt Fingerhandschuhen. Damit bleiben die Hände länger warm. Außerdem sollte man nicht zu enge Schuhe tragen, um die Durchblutung nicht zu behindern.

Also: Winterstiefel am besten etwas größer kaufen und dicke Socken anziehen. Im Gesicht kann bei Minusgraden eine Skimaske ratsam sein, die Mund und Nase bedeckt. Auch eine reichhaltige Gesichtscreme ist hilfreich. Allerdings darf sie bei eisigen Temperaturen keinen zu hohen Feuchtigkeitsgehalt haben. Mit einer wasserfreien Creme sind Spaziergänger auf der sicheren Seite.

Erste Warnsignale für eine Erfrierung sind blasse und schmerzende Stellen im Gesicht oder Taubheitsgefühle in den Zehen oder Fingern. Treten diese Anzeichen auf, sollten Betroffene schnell einen warmen Ort aufsuchen, um das erfrorene Körperteil langsam aufzuwärmen. Von leichten Erfrierungen kann sich die Haut in der Regel wieder erholen.

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