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8 Fakten über typische und exotische Gewürze

Gewürzen und Kräutern können jedes Gericht verfeinern. Nicht nur Salz und Pfeffer, sondern auch exotische Gewürze sorgen für einen tollen Geschmack.

1. Salz

Salz begleitet den Menschen bereits schon seit Jahrhunderten. Es ist lebensnotwendig für jedes Lebewesen: Mensch, Tier und Pflanzen. Salz hat jedoch auch ein schlechtes Image, denn zu viel davon soll ungesund sein und den Blutdruck erhöhen. Doch ein zu hoher Blutdruck und Beschleunigung der Herztätigkeit sind nicht nur auf hohen Salzkonsum zurückzuführen, sondern auf den gesamten Lebensstil
Es gibt zahlreiche verschieden Salzsorten, doch die wohl am gesündeste Sorte ist das Natursalz.
Eine weitere bekannte Salzsorte ist das Meersalz. Doch dieses Salz sollte heutzutage mit Vorsicht verwendet werden, da leider Meere als Mülldeponien dienen.
Salz wird zusätzlich als medizinisches Heilmittel verwendet zum Beispiel verdünnte Sole zum Gurgeln gegen Halsschmerzen oder als Solebäder zur Entspannung der Muskeln.

2. Pfeffer

Der Pfeffer stammt von einer Schlingpflanze, welche bis zu zehn Meter hoch wird. Vom Pfeffer gibt es verschiedene Varianten. Der Klassiker ist der schwarze Pfeffer, der knapp vor der Reife, wenn er noch grün ist, geerntet wird. Zusätzlich gibt es den weißen, den grünen und den roten Pfeffer. Sie stammen alle vom selben Strauch, den Unterschied macht, neben dem Herkunftsland, der Erntezeitpunkt und die Verarbeitung.
Der Pfeffer ist ewig haltbar, am besten man verwendet ihn aus der Pfeffermühle, damit fällt die Dosierung leichter. Generell gilt: Je gröber der Pfeffer, umso schärfer empfinden man ihn im Mund. Pfeffer verleiht Speisen eine ganz charakteristische Geschmacksnote, es sei denn, man betäubt den eigenen Gaumen durch ein Übermaß davon.

3. Chili

Manche lieben es, manche vertragen es gar nicht, die Rede ist von Chili. Zahlreiche Gerichte werden mit dem Chilipulver verfeinert, um ihnen Schärfe zu verleihen. Doch nicht alle Chilis sind gleich scharf, der Schärfegrad variiert von Sorte zu Sorte. Man sollte Chili jedoch nur in kleinen Mengen konsumieren. Denn wenn das Essen zu scharf ist, ist es nicht mehr genießbar.
Die Ernte wird als gemütliche Angelegenheit beschrieben. Da kann man sich fast alle Zeit der Welt nehmen, weil die reifen Früchte nicht verfaulen. Sie neigen eher zum Eintrocknen, was dem Geschmack keinesfalls schadet. Nur: Je öfter und regelmäßiger reife Früchte geerntet werden, desto mehr Früchte setzt die Pflanze an. Wer mehr erntet, kriegt also mehr Ertrag.
Gesund ist Chili sowieso. Der enthaltene Scharfstoff Capsaicin fördert die Durchblutung, ist entzündungs- und schmerzhemmend und löst zusätzlich durch seinen brennenden Reiz die Ausschüttung von körpereigenen Endorphinen aus. Chilis wärmen also nicht nur, sondern machen sogar glücklich. Das typische Brennen in Mund und Rachen verursacht ebenso das Capsaicin und ist selbst noch in einer Verdünnung von 1 zu 100.000 spürbar.

4. Safran

Safran ist das teuerste Gewürz der Welt. Für ein Kilogramm müssen 200.000 Krokusblüten händisch geerntet werden. Safran schmeckt bitterscharf und verleiht Gerichten eine satte, gelbe Farbe. Er wird vor allem für Paella und Risotto verwendet. Um das Aroma zu erhalten, sollten die Fäden nicht gemahlen und erst zum Schluss mitgekocht werden. Ob Safran echt ist, erkennt man am markant bitteren Duft und daran, dass die Fäden bei Kontakt mit Wasser sofort ihre gelbe Farbe verlieren.

5. Curry

Curry als Gewürz erfreut sich auch in Österreich an großer Beliebtheit. In Indien heißt es Masala
und beschreibt eine individuelle Gewürzmischung, etwa für die ayurvedische Küche.
In Europa wird Curry als einheitlich gemischtes Pulver angeboten.
Doch was die meisten nicht wissen: Curry ist kein Gewürz wie Pfeffer, sondern eine Gewürzmischung. Eine Curry-Mischung besteht aus mindestens fünf Gewürzen, kann aber auch 32 verschiedene Zutaten haben.
Curry-Mischungen haben viele positive Aspekte, sie sind magenfreundlich, senken den Blutzuckerspiegel und den Cholesterinwert, zusätzlich stärken sie noch Herz und Kreislauf.

6. Zimt

Zimt ist eines der ältesten Gewürze, das angeblich schon um 3000 vor Christus verwendet wurde.
Es wird entweder als Zimtstange, das sind die gerollten Zimtrinden, oder als Pulver angeboten. Es gibt auch Zimtöl, das aus kleineren Ästen und Blätter gewonnen wird. Als Gewürz wird es in der indischen und orientalischen Küche auch für Fleischgerichte eingesetzt. Je dünner die Zimtrinde, desto feiner das Aroma. In Europa wird in erster Linie Zimtpulver angeboten, das hierzulande vor allem in Nachspeisen, Gebäck und etwa Glühwein eingesetzt wird. Auch in der Naturheilkunde wird Zimt verwendet, wo er als harntreibend, abführend und blutstillend gilt. Das Gewürz gilt auch als wärmend. Es regt den Stoffwechsel an, wirkt entschlackend und immunisierend. Zudem senkt Zimt Blutfettwerte und Zuckerspiegel, wobei schon ein Gramm pro Tag genügt.

7. Piment

Der Piment stammt von den Antillen und wurde schon von den Azteken geschätzt. Die dunklen Beeren sind eine geschmackliche Komposition aus Zimt, Muskat und Pfeffer und werden vielseitig eingesetzt. Piment wird in Weihnachtsgebäck, Curry-Gewürzmischungen, Glühwein, Likör und in der Wurstherstellung verwendet. Er lässt sich gut mit Lorbeer und Wachholder kombinieren und schmeckt am besten frisch gemahlen. Hierfür eignet sich eine herkömmliche Pfeffermühle. Allerdings ist er in Pulverform nur ein halbes Jahr haltbar, dann verliert er das Aroma.

8. Kardamom

Das aus Indien stammende Gewürz Kardamon, zählt zu den ältesten und am weitesten verbreiteten exotischen Aromastoffen und ist neben Safran und Vanille eines der teuersten Gewürze. Es enthält ätherische Öle und fördert die Verdauung. Als natürliches Heilmittel wird er auch gegen Menstruationsbeschwerden eingesetzt. Verwendung findet das Gewürz in Currys, Kuchen und vor allem in der Weihnachtszeit in Keksen.

Quelle: SN

Aufgerufen am 18.11.2018 um 03:15 auf https://www.sn.at/leben/lifestyle/8-fakten-ueber-typische-und-exotische-gewuerze-502747

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