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Advent, Advent...

Advent ohne Adventkalender ist wie Weihnachten ohne Weihnachtsbaum. Klassische Adventkalender sind mit Süßem gefüllt, immer beliebter - vor allem für die Großen - werden Beauty-Adventkalender.

Lebkuchen und Spekulatius sind ja schon seit geraumer Zeit erhältlich. Und das bedeutet: Weihnachten und der Advent sind nicht mehr weit. Bis zum Dezember dauert es zwar noch ein Weilchen, aber die ersten Adventkalender, mit denen sich die Wartezeit bis zum Heiligen Abend vertreiben lässt, sind schon da.

Adventkalender gehören seit dem 19. Jahrhundert zum christlichen Brauchtum. Der erste selbst gebastelte Adventkalender stammt vermutlich aus dem Jahr 1851 und war vor allem als Zählhilfe und Zeitmesser gedacht. Der Ursprung des Wortes Advent liegt im lateinischen Wort "advenire", was erwarten bzw. ankommen, also das Warten auf Weihnachten bedeutet.

Klassische Adventkalender verbergen hinter ihren 24 Türchen Bilder oder Süßigkeiten - der erste mit Schokolade gefüllte Adventkalender wurde 1958 in den Handel gebracht. Aber eben nicht nur. Weil Adventkalender nicht nur bei Kindern, sondern auch bei Erwachsenen immer beliebter werden, werden sie neben Schokolade auch mit Alkoholischem, mit Gewürzen, mit Tee oder mit Müsli befüllt.

Besondere Mühe haben sich Kosmetikhersteller gegeben. Hier ist die Vielfalt - vor allem für Frauen - sehr groß und reicht vom luxuriösen (und entsprechend kostspieligen) Adventkalender des britischen Dufthauses Jo Malone über 24 sehr gepflegte Überraschungen von Decléor, Kiehl's oder Susanne Kaufmann bis hin zu (günstigeren) Adventkalendern von The Body Shop, der Parfümeriekette Douglas oder den Nagellack- und Nagelpflegemarken essie und alessandro.

Wem das alles zu unpersönlich und zu wenig kreativ ist, kann Adventkalender auch selber machen bzw. selbst befüllen. "Rohlinge" gibt es in Papier- und Bastelgeschäften zu kaufen.

Quelle: SN

Aufgerufen am 23.09.2018 um 08:09 auf https://www.sn.at/leben/lifestyle/advent-advent-960055

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