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Arthur Arbesser und die Liebe zur Geometrie

Der österreichische Designer Arthur Arbesser gilt als Shootingstar in der Mode. Nun hat der Mann, der in Mailand mit seinem Label seit 2013 für Furore sorgt, für Silhouette seine erste Brillenkollektion entworfen.

Treffen sich zwei. Auf der einen Seite Arthur Arbesser: Der österreichische Designer, der sich binnen kürzester Zeit mit seinem Stil - neben der Leidenschaft für das Spiel mit Kontrasten steht das Label, das seinen Namen trägt, für Reduktion auf das Wesentliche, für Qualität und Stilsicherheit bis ins kleinste Detail - in der launischen Modewelt einen Namen gemacht hat.

Auf der anderen Seite: Silhouette und ihr Geniestreich, die Titan Minimal Art, die nur 1,8 Gramm leichte, schrauben-, scharnier- und randlose Brille, mit der das österreichische Familienunternehmen 1999 den Markt revolutionierte.

Die gemeinsame Schnittmenge ist "Arthur Arbesser for Silhouette", die - nach Felder Felder und Wes Gordon - dritte Kooperation der Linzer Brillenhersteller mit einem Designer, die zugleich Arbessers erste Brillenkollektion ist.

Arbesser, geboren und aufgewachsen in Wien, hat seine Ausbildung zum Designer an der renommierten Modeschule Central Saint Martins erhalten, nach seinem Abschluss 2005 arbeitete er als Designer bei Giorgio Armani, ehe er sich Ende 2012 selbstständig machte.

2013 zeigte er seine erste Kollektion, die Modewelt - nicht nur - in Mailand war entzückt. Mindestens so einprägsam wie sein Name ist seine Mode, deren Formensprache eine Neigung zur Geometrie nicht leugnen kann, die entsprechend kompromisslos und klar, dabei aber auch ungezwungen, lässig und farbenfroh ist.

"Meine Designs setzen auf das Besondere, aber zugleich Zeitlose", sagt Arbesser.

Bei der Kreation seiner ersten Brillenkollektion ließ sich Arbesser, der zwischen Wien und Mailand pendelt, vom Lebensstil (und von der Brille) Arthur Millers während seiner Zeit mit Marilyn Monroe inspirieren und setzt auf spannende Kontraste in Farbe und Form.

Auch hier ist die Liebe zur Geometrie unübersehbar, denn er vereint runde und eckige Designelemente mit warmen und kühlen Farbtönen. Die Farbkombinationen - Glossy Caramel, Glossy Purple, Dark Green Gradient und Classic Grey Gradient - der Sonnenbrille ergeben sich aus einem speziellen Herstellungsverfahren: Zwei Gläser in unterschiedlichen Farben werden ineinander gesteckt und nahtlos verbunden.

"Eine rahmenlose Sonnenbrille, die zwei Glasfarben in einer Linse vereint, ist mit Sicherheit eine Neuheit", sagt Arbesser nicht ohne Stolz. Durch diese besondere Technik ist es möglich, die Sonnenbrille, falls gewünscht, auch optisch zu verglasen. Der äußere Teil bleibt dabei unverändert, der Innenbereich wird mit färbigen Gläsern in der individuellen optischen Stärke versehen.

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