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Der nächste Gast bei H&M: Kenzo

Die nächste Designerkooperation des schwedischen Textilunternehmens Hennes & Mauritz wird mit Kenzo stattfinden. Erhältlich wird diese Kollektion ab 3. November sein.

Kooperationen mit internationalen Designern haben beim schwedischen Textilunternehmen Hennes & Mauritz mittlerweile Tradition. 2004 startete niemand Geringerer als Karl Lagerfeld diese außergewöhnliche Art der Zusammenarbeit. Es folgten Stella McCartney, Viktor & Rolf, Roberto Cavalli, Comme des Garçons, Matthew Williamson, Jimmy Choo, Sonia Rykiel, Lanvin, Versace, Marni, Maison Martin Margiela, Isabel Marant, Alexander Wang und Balmain.

Jüngster Coup der Schweden ist die Verpflichtung von Kenzo als Gastdesigner. Die Kenzo-Designer Carol Lim und Humberto Leon haben sich mit Kollektionen voller leuchtender Farben und lebhafter Prints eine große, globale Fangemeinde gesichert. Bei ihnen ist Mode Ausdruck von Freiheit, Freude und Individualität. Carol Lim und Humberto Leon bringen diesen Geist zu H&M und entwickeln Kollektionen für Frauen und Männer sowie Accessoires. "Mit dieser Zusammenarbeit mit H&M wollen wir groß denken, Grenzen austesten und die neue Energie von Kenzo den Menschen auf der ganzen Welt nahebringen", sagen sie. Kenzo x H&M wird ab 3. November 2016 in über 250 ausgewählten H&M-Geschäften weltweit sowie online erhältlich sein.

Über Kenzo

Kenzo wurde 1970 in Paris vom japanischen Designer Kenzo Takada gegründet. Takada, 1939 geboren, hat sein Modehaus, das seit 1993 zur LVMH-Gruppe gehört, 1999 verlassen. Kenzo Takada war einer der ersten asiatischen Designer, der in Paris Damenmode kreierte und den Frauen völlig neue Möglichkeiten eröffnete, sich zu kleiden. Seine Mode erstrahlte in den verschiedensten Farben. Sie war explosiv und hinterließ Eindruck. In seinen Entwürfen trafen verschiedene Kulturen aufeinander. Es vermischten sich - eine Bereicherung auf beiden Seiten - nicht nur die traditionellen Schnitte und Materialien der europäischen und asiatischen Schneiderkunst, sondern auch die Farben dieser Kontinente. Kenzo vermischte die Feinheiten der japanischen Mode mit französischem Flair. Er schneiderte Kimonos aus Tweedstoff, Sarongs aus transparentem Chiffon oder mit Schottenkaro-Muster, kombinierte weite Capes mit engen Hosen, Paisley mit Karo oder knalligen Blütendrucken, rosa Kirschblüten mit roten Rosen. Kenzo kreierte einen Ethno-Look, noch ehe es diesen Namen in der Mode gibt.

Über H&M

1947 wird im schwedischen Västerås von Erling Persson das erste Geschäft mit Damenbekleidung eröffnet. Es trägt den Namen Hennes. 1968 kauft Persson Mauritz Widforss, einen Jagd- und Angelausstatter. Mit der Aufnahme von Herren- und Kinderbekleidung ändert sich der Firmenname in Hennes & Mauritz. H&M verfolgt die erklärte Firmenphilosophie, Mode und Qualität zum besten Preis auf nachhaltige Weise anzubieten. Zusätzlich zu H&M gehören zum Konzern die Marken &Other Stories, Cheap Monday, COS, Monki und Weekday sowie H&M Home. Die H&M-Gruppe hat weltweit über 4.000 Geschäfte in 62 Märkten, einschließlich Franchisemärkten und beschäftigt mehr als 148.000 Mitarbeiter.

Quelle: SN-Hi

Aufgerufen am 23.09.2018 um 06:47 auf https://www.sn.at/leben/lifestyle/der-naechste-gast-bei-hm-kenzo-1068769

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