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Die schrillsten Faschingsbräuche rund um die Welt

Mutige Orangenritter, prügelnde Teufel und schmierige Narren: Auf der ganzen Welt gibt es allerlei witzige und schräge Faschingstraditionen.

Weltweit feiern Menschen ausgelassen die Faschingszeit. SN/pixabay
Weltweit feiern Menschen ausgelassen die Faschingszeit.

Auf der ganzen Welt wird der Fasching als ausgelassene Zeit gefeiert. In der sogenannten fünften Jahreszeit wird alles ein bisschen lockerer gesehen. Bei uns gibt es im Fasching viele Feste und Bälle mit Verkleidungen, Schminken und Faschingskrapfen. Bereits im Mittelalter wurde Fasching gefeiert. Auf den Faschingsdienstag folgt der Aschermittwoch, mit dem dann die sechswöchige Fastenzeit beginnt. In Städten wie Venedig oder Rio de Janeiro hat der Karneval, wie der Fasching auch genannt wird, eine große Bedeutung und alle feiern mit. Doch in anderen Teilen der Welt gibt es bestimmte und schrille Faschingbräuche.

Faschingsbrauch in Norditalien Ivrea

Rund 4000 Orangen fliegen durch die Luft. Wer schlau ist, schützt sich mit einem Helm. Als Ritter verkleidet und mit Orangen bewaffnet, feiern die Menschen im norditalienischen Städtchen Ivrea im Fasching die "Orangenschlacht". Bei dem Brauch, der an eine mittelalterliche Schlacht erinnern soll, werden Jahr für Jahr viele "Ritter" durch die Vitaminbomben leicht verletzt.

In Norditalien wird die „Orangenschlacht“ zu Fasching gefeiert. SN/giulio meinardi - fotolia
In Norditalien wird die „Orangenschlacht“ zu Fasching gefeiert.

Faschingbrauch in der Dominikanischen Republik

Ähnlich unsanft geht es in La Vega in der Dominikanischen Republik zu. Als "diablos cojuelos" ("hinkende Teufel") Verkleidete laufen an jedem Sonntag im Februar durch die Stadt. Die bunten Gestalten mit Reißzähnen und Fratzenmasken versohlen Karnevalsgästen mit ihren an Stöcken montierten Gummibällen die Hintern.

Faschingsbrauch auf den Kanarischen Inseln

Ein seltsames Ritual gibt es auf den Kanarischen Inseln: Dort wird eine übergroße Sardine aus Pappmaschee verbrannt und daraufhin mit großer Wehmut beerdigt. Der ungewöhnliche Brauch wird dann noch von einem ausgelassenen Feuerwerk begleitet. In Puerto de la Cruz auf der Insel Teneriffa geht es besonders lustig zu. Dort schlüpfen Männer in High Heels, die mindestens zwölf Zentimeter hoch sind. In ihren Kostümen versuchen sie dann, einen Hindernisparcours zu überwinden. Dort gibt es immer viele abgebrochene Absätze und spektakuläre Stürze.

Faschingsbrauch in Trinidad und Tobago

Auf den Karibischen Inseln Trinidad und Tobago wiederum schlüpfen die Faschingsnarren in alte Kleidung. Daraufhin beschmieren sie sich gegenseitig mit Rohölschlamm und Schokosoße.

Quelle: SN

Aufgerufen am 28.11.2020 um 03:58 auf https://www.sn.at/leben/lifestyle/die-schrillsten-faschingsbraeuche-rund-um-die-welt-83075872

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