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Erste Hilfe bei Hitze und Verletzungen

Leichte Laufverletzungen kommen öfter vor. Wenn sich Läufer an einige Regeln halten, steht dem Laufspaß nach einer kurzen Ruhepause nichts mehr im Weg. Doch auch bei großer Hitze gilt es einiges zu beachten!

Unterschiedliche Formen von Überlastung haben großen Einfluss auf das Wohlbefinden von Läufern. Zwickt es in der Wade oder machen sich Knieschmerzen bemerkbar, dann ist weniger oft mehr und es ist wohl Zeit für eine Trainingspause. Bei länger anhaltenden Beschwerden empfiehlt sich der Gang zum Sportmediziner oder das Aufsuchen eines Orthopäden - denn Knieschmerzen zum Beispiel können ganz unterschiedliche Ursachen haben (auch richtige Einlegesohlen können in manchen Fällen Abhilfe schaffen). Neben Verletzungen können andere Faktoren mit ins Spiel kommen und dafür sorgen, dass Läufer nicht ihre gewohnte Leistungsfähigkeit abrufen können - seien es ein plötzlicher Hungerast, Übelkeit, Dehydrierung etc.

Bitte mitnehmen: das Erste-Hilfe-Set
Laufen, so sagen viele Experten, sei die ideale Sportart, um Körper und Geist zu schulen und sich fit zu halten - doch bei allen gesundheitlichen Vorteilen kann natürlich auch immer etwas passieren. Ein falscher Schritt oder ein Ausrutschen auf unebenem Untergrund kann bereits zu einer Verletzung führen. Ein kleines Erste-Hilfe-Set wiegt nicht viel und ist perfekt, um auf kleinere Verletzungen entsprechend reagieren zu können und etwa Blasen an den Füßen den Kampf anzusagen. Auch sonst findet man in einem solchen Set gleich mehrere nützliche Utensilien, die hilfreich sein können. Daher sollten Trailrunner - ob im Training oder im Wettkampf - stets ein Erste-Hilfe-Set mithaben!

"Phänomen" blaue Zehennägel
Mit Muskelkater, Blasen, (leichten) Krämpfen oder Seitenstechen haben wohl viele Läufer in ihrer sportlichen Karriere schon Bekanntschaft gemacht. Doch es gibt ein weiteres "Phänomen", das beim Laufen durchaus verbreitet, aber in der Bevölkerung zum Teil wohl weniger bekannt ist: Ein typisches "Phänomen" ist der blaue Zehennagel, der eventuell mit Schmerzen einhergeht. Das sind nichts anderes als Blutergüsse unter den betroffenen Nägeln, die durch zu hohen Druck auftreten können. In der Mehrzahl der Fälle deutet ein sich blau oder blau-violett verfärbender Zehennagel darauf hin, dass irgendetwas mit den Laufschuhen nicht stimmt. Gerade bei Trailrunnern (und auch bei Wanderern) kann sich durch das Bergablaufen ein Nagel verfärben.

Sich zudem auf die Hitze einstellen
So schön ein Tag im Hochsommer sein kann - wer zur Mittagszeit bei sehr heißen Temperaturen unterwegs ist, die Hitze weniger gut verträgt, sich nicht gegen die warmen Temperaturen schützt (Kappe, Sonnencreme etc.) oder aber zu wenig Flüssigkeit zu sich nimmt, der ist nicht zu beneiden: Denn das kann dazu führen, dass sich Läufer sehr, sehr unwohl fühlen! Dabei ist gegen Läufe im Hochsommer nichts einzuwenden - Athleten sollten jedoch auf den Vormittag oder die Abendstunden ausweichen und einige wichtige (Hitze-)Tipps beachten. Genügend trinken ist bei längeren Distanzen ein Muss: Erfahrene Läufer kennen ihren Körper meistens sehr gut, Laufeinsteiger dagegen sollten es einfach ruhiger angehen.

Aufgerufen am 29.11.2020 um 12:18 auf https://www.sn.at/leben/lifestyle/erste-hilfe-bei-hitze-und-verletzungen-86843779

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