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Wassersportarten in Österreich: 6 Sportarten im Überblick

Diverse Wassersportarten stehen im Sommer hoch im Kurs. Wasserski, Wakeboarden, Kitesurfen oder Wasserball sind ideal für actionverliebte Wassersportler.

Badeseen mit Trinkwasserqualität, glasklare Gebirgsbäche oder Flüsse: All jene, die sich nach Baden sehnen, sind in Österreich genau richtig. Doch wer auch an heißen Badetagen nicht auf Action im Wasser verzichten will, sollte eine Wassersportart ausüben. Diese bietet nicht nur eine spaßige Abkühlung, sondern auch eine Alternative zum gewöhnlichen Schwimmen. Dank des vielfältigen Wassersportprogramms, ermöglichen die österreichischen Badeseen den Athleten eine große Auswahl an Sportarten an. Wir stellen beliebte, sowie aber auch unbekanntere Wassersportarten in Österreich, besonders in Salzburg, vor.

1. Wasserski

Im Schlepptau eines Motorboots seine Spur über das Wasser ziehen, dahingleiten, über die Wellen brettern, in die Kurven zischen, Fontänen spritzen lassen und vielleicht sogar ein Kunststück oder einen Sprung wagen: Das können Sportler beim Wasserskifahren erleben. Die Wassersportart ist nicht nur bei leidenschaftlichen Skifahrern beliebt, sondern auch bei vielen anderen Badegästen. Denn um die Sportart ausüben zu können muss man kein geübter Skifahrer sein. Das wichtigste dabei ist, dass Gleichgewicht auf den zwei Brettern zu halten. Hat man den Dreh raus, kann man die Action am Wasser vollkommen genießen. Sehr geübte Wasserskifahrer können sich auch auf einem Monoski versuchen. Dieser schmale Wasserski mit hintereinandergeschraubten Bindungen stellt allerdings auch für Profis eine spezielle Herausforderung dar.

2. Wakeboarden

Doch nicht nur Skifahrer kommen im Wasser auf ihre Kosten, sondern auch begeisterte Snowboarder können auf dem Wakeboard ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. Die beiden Sportarten sind sowohl von der Ausführung als auch vom Spaßfaktor sehr ähnlich. Der einzige Unterschied ist die Anzahl der Bretter. Denn beim Wakeboarden benötigt man, wie beim Snoawboarden nur ein Brett, welches an die Füße geschnallt wird. Vor allem diesen Sommer steht die neue trendige Wassersportart in Österreich hoch im Kurs. Hotspot für Wakeboarden sowie Wasserskifahren ist das Salzkammergut mit Mondsee, Attersee, Traunsee und Wolfgangsee. Doch auch hier sind Motorboote zu einem gewissen Zeitraum verboten. Am Mondsee, Attersee, Traunsee sowie am Wolfgangsee gilt eine Motorbootsommersperre vom 1. Julis bis 31. August.

3. Stand up Paddling

Bei der nächsten Wassersportart, Stand up Paddling, wird ebenfalls ein Board sowie ein Paddel benötigt. Bei der aus Hawaii stammenden Wassersportart handelt es sich um eine abgeleitete Wellensportart, bei der die Sportler auf einer Art Surfbrett stehen, wobei hier nicht Surfbretter im klassischen Sinne gemeint sind, sondern ein einfaches Board. In der Hand hält man ein langes Paddel, das rechts und links am Körper vorbeigeführt wird. Deshalb auch der Name Stand up Paddling, auf Deutsch im Stehen Paddeln. Auch In Österreich, darunter auch in Salzburg, hat sich das Stand up Paddling bereits etabliert und wird bereits in vielen österreichischen Strandbädern angeboten.

4. Kitesurfen

Auch das Kitesurfen fällt unter die Kategorie "Wassersportart mit Brett". Jedoch zählt beim Kitesurfen zum Zubehör nicht nur ein Brett sondern auch ein "Kite" (Lenkdrache). Dieser ist für die Fortbewegung am Wasser zuständig. Das Kitesurfen ist natürlich stark vom Wind abhängig. Einerseits ist das Ausüben der Wassersportart bei niedrigem Wind fast unmöglich, andererseits ist bei zu starkem Wind Vorsicht geboten. Darum sollte man sich vor allem als Amateur im Vorhinein informieren, an welchem See das Kitesurfen überhaupt möglich ist. Mit seiner geringen Tiefe und seiner Windbeständigkeit gilt daher beispielsweise der Neusiedler See in Österreich weltweit als eines der besten Reviere für das Kitesurfen. Der große Vorteil für Einsteiger am Neusiedler See: Sie können sich an die Zugkräfte des Kites gewöhnen, ohne dabei gleich den Boden unter den Füßen zu verlieren. Ein weiterer beliebter See in Österreich bei Kitesurfern, ist der Achensee in Tirol.

5. Wasserball

Es gibt allerdings nicht nur Wassersportarten auf einem Brett, sondern auch bestimmte Ballsportarten werden im Wasser durchgeführt. Dazu zählt beispielsweise Wasserball. Diese anstrengende Wassersportart ist eine schwimmende Mischung aus Handball und Rugby. Je sieben Spieler pro Mannschaft versuchen vier Mal acht Minuten lang, den Ball ins gegnerische Tor zu befördern. Dabei dürfen sämtliche Körperteile zum Einsatz kommen, allerdings ist nur dem Torwart erlaubt, den Ball mit der Faust zu schlagen oder mit beiden Händen zu halten. Wer sich auf dem mindestens 10 mal 20 Meter großen Spielfeld im Wasser befindet, muss ununterbrochen schwimmen oder nach dem Ball sprinten. Zur Ausrüstung zählen Suspensorium und ein Mundschutz. Nicht fehlen darf außerdem eine spezielle Badekappe mit integrierten Ohrenschützern.
Trotz fehlender Popularität der Wassersportart, besteht in Salzburg, dank des Wasserball-Vereins Salzburg, die Möglichkeit Wasserball ausüben zu können.

6. Kanupolo

Eine Mischung aus Wasserball und Basketball stellt die Ballsportart Kanupolo dar. Im Gegensatz zum Wasserball befinden sich die Spieler jedoch nicht im Wasser sondern in einem Kanu. Beide Teams haben jeweils fünf Feldspieler, Tore können mit der Hand oder mit dem Paddel erzielt werden. Gespielt wird mit fliegendem Torwart, das heißt, der Spieler, der dem Tor am nächsten ist, zählt als Torhüter. Die Spielfeldgröße beträgt 23 mal 35 Meter, wobei diese in Hallenbädern verringert werden kann. Zur Standardausrüstung gehören Schwimmwesten und ein Helm mit Schutzgitter.
In Österreich ist der Wassersportart jedoch der Durchbruch noch nicht wirklich gelungen, denn bis jetzt sind nur fünf Kanupolo-Vereine, wovon sich einer davon in Salzburg befindet, in ganz Österreich gemeldet.

Quelle: SN

Aufgerufen am 18.10.2018 um 02:38 auf https://www.sn.at/leben/lifestyle/wassersportarten-in-oesterreich-6-sportarten-im-ueberblick-12407077

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