Reisen

Das Grab ist leer

Jerusalem und das zweite Osterfest in der Pandemie. Noch werden keine Pilger in die Heilige Stadt strömen. Doch die Kirchen hoffen auf ihre baldige Rückkehr.

Die Basilika ist grabesstill. Einsam kniet eine stumme Gläubige im Weihrauch vor dem Salbungsstein. Sie presst ihr mit einer Schutzmaske bedecktes Gesicht gegen die von Abertausenden Pilgern blank geküsste Marmorplatte. An ihrer Stelle beweinte der Überlieferung nach die schmerzerfüllte Gottesmutter den Leichnam ihres gekreuzigten Sohns.

Das Gesicht der Betenden ruht minutenlang auf dem Stein. Ein Augenblick stiller Andacht wie dieser schien in der Jerusalemer Grabeskirche, dem Allerheiligsten der Christenheit, lang unvorstellbar. Vor der Pandemie drängten sich hier Tag ...

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Aufgerufen am 16.04.2021 um 09:59 auf https://www.sn.at/leben/reisen/das-grab-ist-leer-101831029