Reisen

Die letzte Reise mit dem großen Strom

Der Wiener Friedhof der Namenlosen. Mystik im Herbst - ein Besuch rund um Allerseelen bei den Opfern der Donau.

Es ist ein kalter Herbstmorgen, und Josef Fuchs steckt die Hände tief in die Taschen seiner Daunenjacke. Hier, bei Stromkilometer 1918 und nur einen Steinwurf von der Donau entfernt, blickt er auf mehrere Reihen von schlichten Erdhügeln, bedeckt von langen Grashalmen und - um diese Jahreszeit - buntem Laub. Jeden Hügel ziert ein gusseisernes Kreuz, meist mit handgemalter Aufschrift in silbernem Lack. Die wird von Josef Fuchs immer wieder erneuert. Er tritt so in die Fußstapfen seines gleichnamigen Großvaters, der ...

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