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Everest-Verbot für Blinde und Amputierte gestoppt

Das höchste Gericht von Nepal hat wenige Wochen vor Beginn der Klettersaison am Mount Everest ein Besteigungsverbot für blinde und doppelt amputierte Alpinisten blockiert. Menschen den Zutritt zum weltweit höchsten Berg zu verwehren, verstoße gegen den Geist der nepalesischen Verfassung, teilte das Gericht am Mittwoch mit. Bergsteiger und Menschenrechtsaktivisten hatten gegen das Verbot geklagt.

Klettersaison startet im April SN/APA (AFP)/PRAKASH MATHEMA
Klettersaison startet im April

Nepals Tourismusministerium hatte die Regeln für die Besteigung des 8.848 Meter hohen Gipfels im Himalaya-Gebirge Ende 2017 geändert, um die Zahl der Unfälle zu reduzieren. Unter anderen war Hari Budha Magar, ein Veteran der britischen Gurkha-Einheit, gegen das Dekret zu Felde gezogen. Er hatte geplant, als erster doppelt Amputierter in diesem Jahr den Gipfel zu erklimmen. Das Dekret der Regierung bezeichnete er als diskriminierend.

Diese hat nun keine Handhabe, gegen die Entscheidung des Obersten Gerichts vorzugehen - obwohl es sich lediglich um eine einstweilige Verfügung handelt. Hunderte Bergsteiger versuchen jedes Jahr während der Saison zwischen April und Mai, den Mount Everest zu ersteigen. In den beiden Monaten sind die Wetterbedingungen dafür am günstigsten.

Quelle: Apa/Dpa

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