Reisen

Kleinod abseits von Venedig

Urlaub beim reichen Onkel. Der Swarovski-Clan hat die Privatinsel Santa Cristina für Gäste geöffnet.

Romano kennt den Wasserweg zur Insel aus der Lagune von Venedig. Streng weist er Sitze im Boot zu und gibt Sicherheitsanweisungen. Nur 30 bis 40 Bootsführer in Venedig wissen den genauen Pfad nach Santa Cristina. Der Wasserweg ist gefährlich, weil viele Holzpylonen versteckt im Wasser lauern und es unversehens zu flach wird. Das macht den Anfahrtsweg vom Flughafen Marco Polo in Richtung Südosten auf die Insel so schwierig. Das war auch der Grund, weshalb viele Eroberer die Finger von den kleinen Inseln vor der Lagunenstadt, als Teil des sogenannten Ammiana-Archipels, ließen. Rund eine halbe Stunde dauert die Bootsfahrt über Umwege und am Ende vorbei an Torcello, Burano und Murano, bevor sich die Insel vor einem öffnet. Mit fast unheimlichen Folgen: Vom ersten Moment an heißt es: Durchatmen. Und das nur wenige Kilometer Luftlinie entfernt von Venedig, dem heillos überfüllten Sammelpunkt vieler Touristen aus aller Welt.

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