Leserbrief

100 Jahre Ende des Ersten Weltkriegs

Wie ist das vereinbar, sich anlässlich des Endes des Ersten Weltkriegs hinzustellen, den Frieden zu beschwören und an die anwesenden Regierungschefs zu appellieren, für eine bessere Welt zu kämpfen - und gleichzeitig zu den größten Waffenproduzenten und Waffenexporteuren zu gehören? Und damit kriegführende Länder wie z. B. Saudi-Arabien und viele andere auch massiv zu unterstützen, nur der ständig steigenden Profite der Waffenindustrie und ihrer Lobby wegen? Meine Frage: Sind unsere Regierungen, die EU und auch die UNO nicht in der Lage bzw. zu schwach, gegen die menschenverachtende Waffenlobby entscheidende Maßnahmen zu setzen - um dadurch dem Frieden tatsächlich, wie bei den verschiedenen Feierlichkeiten immer wieder lautstark verkündet, eine echte Chance zu geben?

Hans Riedler, 4040 Linz

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