Leserbrief

Ab wann ist man (zu) alt?

Herr SPÖ-Vizebürgermeister Bernhard Auinger meint, dass Hr. Peter Rassaerts mit 61 Jahren kein Signal an die Zukunft des Unternehmens, sondern nur ein Platzhalter für jemanden anderen sei. Das ist doch sehr interessant. Ab welchem Lebensalter hat man denn aufgehört, "ein Signal an die Zukunft" zu sein? Ab wann sollte man denn berufliche Ambitionen an den Griff des Rollators hängen und sich nur mehr auf den möglich raschen (Früh-) Pensionsantritt konzentrieren?

Und sehr interessieren würde mich auch, was Hr. Auinger über die Bestellung von Fr. Schmidjell zur neuen AK-Direktorin denkt. Ist sie doch mit ihren 56 Jahren von der Pension genauso viele Jahre entfernt wie Hr. Rassaerts mit 61 - und somit auch kein Signal an die Zukunft. Ganz im Gegenteil zu Hrn. Auinger finde ich es höchst an der Zeit, dass Erfahrung und Reife im Berufsleben - sei es nun in Gswb, AK oder einem rein privaten Unternehmen - eine entsprechende Wertschätzung erfahren.

Dr. Susanne Vogl, 5023 Salzburg

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