Leserbrief

Absage an die Finanzwirtschaft

Bezüglich der Swap-Prozess-Urteile vermisse ich kritische Analysen und Kommentare zum System Finanzwirtschaft. Bürgermeister, Vertreter von Gemeinden und Landesregierungen müssten nicht, wie oft ängstlich behauptet, "mit einem Fuß im Kriminal" stehen, würden sie sich erst gar nicht auf Spekulationen mit Steuergeldern einlassen. Das Schönreden wie "optimierte Veranlagung" bedeutet jegliche Vermeidung von kritischem Hinterfragen und fördert die Vernachlässigung von Möglichkeiten in der Realwirtschaft. Ich wünsche mir eine breite öffentliche Debatte über eine gesetzliche Grundlage, die das Spekulieren mit öffentlichen Geldern verbietet.

Ulrike Koushan, 5020 Salzburg

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