Leserbrief

Aggressivität gegen Polizei

Das Zusammenleben in einer großen Gemeinschaft erfordert einen bestimmten Ordnungsrahmen, der, wenn es notwendig ist, einer Überprüfung bedarf. Dafür zuständig ist in erster Linie die Polizei.
In letzter Zeit werden vermehrt Angriffe auf Beamte, angefangen vom Bespucken, Beschimpfen, Beißen bis hin zu Tätlichkeiten mit Körperverletzungen gemeldet. Wenn nun ein Soziologe befindet, dass bei diesen Übergriffen kein genereller Trend zu vermerken ist, sondern "die einzige Klammer sei, dass es sich um junge Männer gehandelt habe", dann leidet er an Realitätsverlust und er sollte die Pressemeldungen lesen, die nicht nur von Jugendlichen, sondern von Erwachsenen aus allen Gesellschaftsschichten berichten.
Es ist verständlich, dass Polizeigewerkschafter eine strengere Ahndung verlangen und darauf hinweisen, dass es genügen würde, wenn die bestehenden Gesetze von den zuständigen Verwaltungsbehörden und Gerichten auch dementsprechend angewendet würden! Dann gäbe es auch weniger Fälle, wo Personen, die schon mehrmals tätlich geworden sind und auf freiem Fuß angezeigt wurden, in der Versenkung verschwinden und unauffindbar sind!


HR Dr.Wilhelm Pölzl, 5020 Salzburg

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