Leserbrief

AK nicht infrage stellen

Beratung und Vertretung im Arbeits- und Sozialrecht, beim Lehrlings- und Jugendschutz oder in Lohnsteuer- und Konsumentenfragen - das alles nehmen AK-Mitglieder gerne in Anspruch. Sehr oft auch, weil sie sich diese fundierten Hilfestellungen "privat" niemals in diesem Umfang und in dieser Qualität leisten könnten.
Nun sind bei der laufenden AK-Wahl Probleme aufgetreten. Das ist bedauerlich, darf aber keineswegs dazu führen, dass die grundsätzlichen positiven Leistungen der AK infrage gestellt werden. Denn die Arbeiterkammer ist die wichtigste und stärkste Interessensvertretung der Salzburger Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.
Die herrschende Regierung hat zum Angriff auf den Sozialstaat geblasen und nun benutzen die Regierungsparteien die Unregelmäßigkeiten bei der laufenden AK-Wahl - die selbstverständlich aufgeklärt werden müssen! - um die AK auf die sprichwörtliche "schwarze Liste" zu stellen.
Die Arbeiterkammern sind und bleiben wichtige Partner der Arbeiter und Angestellten und dürfen auch in Zukunft nicht geschwächt werden.


Steger Andreas, 5751 Maishofen

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