Leserbrief

Aktiengewinn auf Waffen muss aufhören

Amerikanische Investmentbanken mit Standorten in Europa häufen Billionen Euro Gewinne mit Investments auf Waffen an. Mehr Kriege, mehr Gewinne - logisch! Verstärkte Fluchtbewegungen aus Kriegsgebieten - wer trägt dafür die Verantwortung?

Die EU-Politik ist dringend gefordert, den Aktienmarkt von Investments auf Waffen frei zu halten und diese zu verbieten, Waffenlieferungen an Staaten mit militärischen Auseinandersetzungen umgehend einzustellen. Unser Kontinent trägt sonst die Mitschuld an diesen blutigen Geschäften und wie man sieht, treffen uns auch die Auswirkungen davon nun massiv, wenn man nach Griechenland schaut. Durch Deals mit Staatschefs, die noch dazu an Kriegshandlungen beteiligt sind, macht sich die EU erpressbar, es entsteht ein Dilemma, das muss nun von höchstrangigen EU-Politikern zur Kenntnis genommen werden.

Die Zeit drängt, die Gesetze und Beschlüsse dafür zu fassen. Es werden mehr Menschen flüchten, sie sind mit Sicherheit unschuldig. Waffen gegen sie einzusetzen, das würde sich bitter rächen.

Barbara Weissenbacher, 5541 Altenmarkt

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