Leserbrief

Alle sind in diesem Kampf gefordert

Dass inzwischen weltweit und auch in Salzburg die Jugend sich dem Kampf gegen den Klimawandel verschrieben hat, kann nur als äußerst positives Zeichen gewertet werden. Dass das 16-jährige schwedische Mädchen Greta Thunberg dieses Jahr beim Weltwirtschaftsforum in Davos den Mächtigen dieser Welt ordentlich auf die Finger klopfte, muss ebenfalls als Zeichen verstanden werden, dass die Jugend dieser Welt der Politik und Wirtschaft nicht mehr traut.
Zu viele leere Versprechungen, Worthülsen, Vertröstungen haben bereits wertvolle Zeit verstreichen lassen. Die Leugner des Klimawandels sitzen ja nicht nur im Weißen Haus, sondern auch in der österreichischen Bundesregierung. Graeme Maxton vom Club of Rome schreibt in seinem Buch "Change", dass die nächsten 20 Jahre noch Chancen bieten, die drohende Katastrophe abzuwenden. Wenn wir die eigene Zukunft, aber vor allem die Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder ernst nehmen, muss ein radikales Umdenken und Umhandeln weltweit stattfinden. Wir alle sind gefordert, diesen radikalen Wandel bei der Verbrennung fossiler Energie zu stoppen.
Schließen wir uns den Kindern und Jugendlichen an, kämpfen wir mit ihnen für eine lebenswerte Zukunft, jetzt, heute und morgen. Jeder kleine Schritt muss bei uns selbst, in unserer Gemeinde beginnen, er muss in unserem Land, in unserer Republik stattfinden. Wie heißt es so schön in einem afrikanischen Sprichwort: "Viele kleine Menschen, an vielen kleinen Orten, können das Gesicht der Welt verändern." Machen wir uns auf, los geht's.


Mag. Ferdinand Reindl, 5162 Obertrum

Aufgerufen am 26.10.2020 um 03:19 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/alle-sind-in-diesem-kampf-gefordert-65661790

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