Leserbrief

Alternative Ideen für abgesagte Veranstaltungen

Zahlreiche Veranstalter, Vereine und Gemeinden gehen in Coronazeiten den einfachsten und bequemsten Weg: einfach "ratzeputz" alle Veranstaltungen abzusagen. Doch es gibt auch solche, die sich sehr wohl Gedanken machen, was machbar ist und das auch - mit viel Ideen und Hygienekonzepten - umsetzen. Grundgedanke dabei ist, die Veranstaltungen sowohl räumlich als auch zeitlich stark zu verteilen, um keine Zuschauer- und Teilnehmermassen entstehen zu lassen, wobei "im Freien" Vorrang vor "drinnen" hat. Das hat auch positive Auswirkungen auf die An- u. Abreise zwecks Vermeidung überfüllter Öffentlicher Verkehrsmittel. Die Veranstaltungen sind u.a. notwendig, um die notleidenden Branchen, wie Wirte, Kulturschaffende und Veranstaltungsagenturen zu unterstützen, sowie den Tourismus zu attraktivieren. Wochen- und Bauernmärkte fördern die regionalen (Bio-)bauern bei der Lebensmittelversorgung. Am bekanntesten ist in München als Oktoberfestersatz das Projekt "Sommer in der Stadt, verteilt auf die ganze Stadt und eineinhalb Monate; ähnliches gibt's in Rosenheim. Auch hierzulande gehen z.B. in Gmunden, Ischl, Vöcklabruck, St. Georgen u.v.a. mit gutem Beispiel in Form von kleinen, aber feinen Veranstaltungen voran. Sogar die Salzburger Festspiele haben ein "durchführbares" Programm erarbeitet.


Peter Baalmann, 4840 Vöcklabruck

Aufgerufen am 01.10.2020 um 04:02 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/alternative-ideen-fuer-abgesagte-veranstaltungen-91915786

Schlagzeilen