Leserbrief

Auf die Soldaten wird vergessen


Minister Fassmann will den außerordentlichen Zivildienst auf das Studium der Betroffenen anrechnen. Volksanwalt Amon bedankt sich beim Bürgeranwalt ausschließlich bei den Zivildienern. Ministerin Köstinger versucht sicherzustellen, dass nur Freiwillige zum außerordentlichen Zivildienst einberufen werden. Diejenigen, welche mit Ende April nicht aus dem Zivildienst entlassen werden, erhalten laut Fernsehinterview der Ministerin Euro 900,-.
Gleichzeitig wird die Entlassung von über 3.000 Präsenzdienern aufgeschoben. Sie erhalten knapp über Euro 500,-. Im Mai werden weitere 3.000 Milizsoldaten - nicht auf freiwilliger Basis - mobil gemacht.
Keine Rede von Anrechnung auf das Studium, entsprechender Bezahlung oder was das für die Anrechnung auf die Pension bedeutet.
Die Regierung macht sich Sorgen um den Wehrersatzdienst und vergisst augenscheinlich auf ihre Soldaten. Dies muss uns nachdenklich machen.
Beide sind in herausfordernden Zeiten wie diesen unverzichtbar. Die Regierung hat die Pflicht, beide gleich zu behandeln und auch den Soldaten ihre Wertschätzung zu zeigen!


Hans Georg Wallner, 5722 Niedernsill

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