Leserbrief

Aufschrei einer ehemaligen Schülerin

Mit großer Bestürzung habe ich Sepp Schnölls Leserbrief in den SN vom 12. 1. 2019 "Aufschrei eines Lehrers" gelesen, in welchem er von den haarsträubenden Aktivitäten der Schulaufsicht berichtet, die die Korrektur der Jahresnote eines Schülers von "Gut" auf "Sehr gut" angeordnet hat. Nun möchte ich mich zu Wort melden: Ich bin eine ehemalige Schülerin von Herrn Schnöll und, dafür verbürge ich mich: Wenn Sepp Schnöll einem Schüler die Note "Gut" gibt, dann hat sich der Schüler diese Note auch verdient. Und zwar genau diese Note. Ich kann mich noch genau daran erinnern, mit welchem Esprit uns Herr Schnöll unterrichtet und mit welcher Konsequenz er uns benotet hat. Keine Note war jemals geschenkt, man musste sie sich verdienen. Bei Herrn Schnöll gab es nie (wie bei so manch anderem Lehrer) "Lieblingsschüler". Er hat immer ohne Ansehen der Person die erbrachten Leistungen beurteilt. Genau so, wie es sich gehört! Diese Aktion zeigt, dass unsere Schulbehörde nichts als ein Kartenhaus ist: Kaum weht ein Lüftchen von Seiten der Eltern, fallen rückgratlose Beamten um. Ist ihnen nicht bewusst, welchen Schaden sie damit anrichten? r

Christine Hochmaye, 5411 Oberalm

Aufgerufen am 23.08.2019 um 08:04 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/aufschrei-einer-ehemaligen-schuelerin-64131922

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