Leserbrief

Bedauernswerter Rechnungshofdirektor

Zu "Ohne Protokoll" im SN-Lokalteil vom 5. 3. 2020: Herr Direktor Hillinger, keine Sorge! Man denkt an Sie. Also, ich zumindest. Und vermutlich tun dies viele Menschen, die diesen Artikel in den SN lesen. Tja, wer hätte das gedacht? Dass man als Direktor des Salzburger Landesrechnungshofs nur schlappe 9000 Euro brutto monatlich einstreift, ist schon wirklich allerhand. Da bleiben einem - Daumen mal Pi - ja vielleicht gerade einmal knapp über 4000 netto! Das kann es doch wohl wirklich nicht sein.

Hand aufs Herz, Herr Direktor! Hat man Sie etwa gezwungen, so einen Butterbrot-Job anzunehmen? Ich meine . . . geht's noch? Man muss sich echt zusammenreißen, dass einem bei solchen Aussagen ("Es wäre schön, wenn man an mich denkt") nicht das soeben Gegessene sofort wieder hochkommt.

Sollten Sie, Herr Direktor, mit Ihrem Job nicht zufrieden sein, warum satteln Sie nicht einfach um? Nur Mut! Seien Sie kreativ! Auf Mathe-Lehrer zum Beispiel. Die werden in Zukunft dringend gebraucht. Da würde man Ihnen dann als Landesbeamten (im Gegensatz zu den Otto Normalos, die aus der Privatwirtschaft in den Schuldienst wechseln) auch alle Vordienst-Jahre anrechnen. Warum nicht? Ach so, ja stimmt . . .  wegen dem Geld . . . 9000 brutto gibt's halt doch nicht überall.

Oder sollten wir durchschnittlichen 08/15-Salzburger/-innen vielleicht alle gemeinsam einfach mal beim Landeshauptmann an die Tür klopfen und ein wenig "vorfühlen"?

Peter Pühringer, 5092 St. Martin bei Lofer

Aufgerufen am 27.11.2021 um 07:38 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/bedauernswerter-rechnungshofdirektor-84470494

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