Leserbrief

Beibehaltung der Telemedizin

Herr Andreas Huss,Obmann der Österreichischen Gesundheitskasse, spricht sich in einem SN-Beitrag von 9. Mai 2020 für die Beibehaltung der Telemedizin aus. Aus meiner Sicht wäre das höchst vernünftig. Nur ein Beispiel dazu: Ich nehme ein verschreibungspflichtiges Medikament, wovon jeweils nur eine Packung/30 Tabletten verschrieben werden darf. Kostenpunkt in der Apotheke ca. vier Euro. Ich muss also 12 x im Jahr zur Arztpraxis für eine Verschreibung! Abgesehen vom Zeitaufwand (Fahrzeit, Wartezeit in der Praxis) sind die Kosten (Fahrtkosten, Parkplatzgebühr) weit höher als die Kosten des Medikaments. Somit ein bürokratisch unnötiger Aufwand. Hochgerechnet auf die große Anzahl der Patienten wäre die Beibehaltung der Telemedizin sicher auch kein unwesentlicher Beitrag zur Verkehrs- und Umweltentlastung.


Gottfried Mooslechner, 5020 Salzburg

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