Leserbrief

Beschimpfungen auf Facebook

Sehr geehrter Herr Perterer!
Mit Ihrem Leitartikel über Bundespräsident Van der Bellen sprechen (oder schreiben) Sie mir aus der Seele ("In der Krise schlägt die Stunde des Präsidenten", SN vom 21. 5. 19):
Wenn ich daran denke, wie er während des Wahlkampfes gegen Hofer in den sozialen Medien verächtlich gemacht wurde, hat er trotzdem durchgehalten, obwohl er genug Gründe gehabt hätte, alles hinzuschmeißen.
Und als ich auf Facebook für ihn Partei ergriff, wurde ich auf das Brutalste beschimpft und auch verbal bedroht. Da ich immer mit vollem Namen poste, bekam ich es ehrlich mit der Angst zu tun.
Leider hat sich das bis heute fortgesetzt. Der Bundespräsident und alles, was gegen Strache, Kickl und Konsorten schreibt, wird nach wie vor beschimpft und beleidigt.
Umso wichtiger ist es, dass Alexander van der Bellen mit Ruhe, Offenheit und Ehrlichkeit das angeschlagene Schiff Österreich souverän durch den Sturm führt.
Norbert Hofer hat in einem Interview während des Wahlkampfes wortwörtlich gesagt: "Bin ich Präsident, werdet Ihr Euch noch wundern, was Alles möglich ist!"
Nicht auszudenken, wie es am heutigen Tag zugehen würde, wenn er es geworden wäre. Aber Gott sei Dank wurde er es ja nicht ... und das ist gut so ...


Hartmut Feldbacher, 5102 Anthering

Aufgerufen am 29.11.2020 um 12:53 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/beschimpfungen-auf-facebook-70717147

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