Leserbrief

Blindleistung der Post

Die Probleme der österreichischen Post sind allgegenwärtig. Viele der Probleme sind massiven Managementfehlern des Unternehmens geschuldet. Ein Beispiel möge das verdeutlichen. Am 31. Oktober bekomme ich ein E-Mail, dass ein Paket nicht zugestellt werden konnte, da ich nicht zu Hause war. Mit dem E-Mail und Personalausweis ist es dann ganz einfach möglich, das Paket am 2. 11. bei der nächsten Poststelle abzuholen. So weit, so gut.
Dann ist am 6. November wieder eine schriftliche Verständigung im Briefkasten, dass ein Paket nicht zugestellt werden konnte und in der Poststelle abzuholen wäre. Da ich zufällig ein weiteres Paket vom gleichen Absender erwarte, gehe ich zur Poststelle, wo man mir sagt, das Paket sei schon abgeholt worden, die Verständigung betrifft das Paket vom 31. Oktober. Auf diese Art und Weise produziert die Post unendlich viel Blindleistung. Und das nicht nur bei sich selbst (die Briefträger dürfen das ausbaden), sondern auch bei den (lästigen) Kunden.
Liebe Führungsetage der Post: Ändert eure Geschäftsprozesse und EDV-Routinen so, dass nach dem Abholen eines Pakets keine weitere Verständigung per Brief mehr nachgeschickt wird. Dafür wären Ihnen Mitarbeiter und Kunden sehr dankbar!

Helmut Meisl, 5400 Hallein

Aufgerufen am 23.10.2019 um 07:01 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/blindleistung-der-post-60983143

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