Leserbrief

Böse Gastro - heiliger Handel?

Behördliche Betriebsschließungen - und die Gastronomie ist immer als Erstes dabei und die letzte Branche, die wieder öffnen darf. Präventionskonzepte, Covidbeauftragte, Ausweis-, 2G- und Abstandskontrolle, Konsumation nur im Sitzen, Maskenpflicht etc. werden unter Androhung von Strafen und der Rückzahlung von Förderungen von Gastronomen überwiegend hingenommen. Gäste stehen geduldig an, um ihre 2G-Nachweise am Eingang vorzuweisen. Toll! Zeitgleich unkontrollierte Keller- und Garagenpartys. Böse Gastro also? In den heiligen Tempeln des Handels: nichts! So gut wie keine Kontrollen an den Eingängen, weder in den X-Large-Möbelhäusern und Einkaufszentren noch in den kleinen Geschäften der Altstadt. Weshalb kann man dem Handel keine Kontrollen zumuten, während der Gastro diese einfach auferlegt werden? Strafen und konsequente Auflagen führen zum Ziel, wie man bei der Gastro sieht. Da fragt man sich, wie lange Gastronomen das noch mittragen werden, bevor sie das Handtuch werfen. Alle sind gleich, aber der Handel ist gleicher.

Robert Windl, 5322 Hof b. Sbg.

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