Leserbrief

Böses Ende für Heinz Schaden

Das Urteil gegen den Ex-Bürgermeister von Salzburg und in diesem Rechtsfall involvierter Personen, vornehmlich aus politischen Kreisen schlug in den letzten Tagen in der Salzburger Bevölkerung hohe Wellen. Viele sind der Meinung diese Urteile werden der Sache nicht gerecht und wären zu hart, ja man stellt sogar die Gerichte deshalb infrage.

Dazu ist festzuhalten, das Gericht hat sich bei ihrer Urteilsfindung an die Fakten zu halten, welche unsere Gesetze vorgeben. Dieser Deal zwischen Stadt und dem Land Salzburg war und ist dem Gesetz nach eine Straftat gewesen. Die ergangenen Urteile wären in dieser Härte - bei dieser Beweislage - mit Geständnissen der Beteiligten wahrscheinlich milder für die beiden hauptverantwortlichen Politiker, die Herren Dr. Schaden und Dr. Raus, ausgefallen.

Beide Herren hatten jedoch fälschlicherweise angenommen und wurden ganz offensichtlich von ihren Rechtsvertretern darin bestärkt, statt dessen gegen die Urteile des Erstgerichts zu berufen. Dies trotz des Wissens, welche Kosten dafür entstehen.

Ich bedaure auch insbesondere Herrn Dr. Schaden, den es wirtschaftlich am Ende seiner durchaus sehenswerten Karriere als ehemaliger Bürgermeister Salzburgs am meisten trifft, vielleicht war in sein aus dieser Zeit sein erworbener Wahlkampfslogan "ein sturer Hund aber total verlässlich" zu sein, im Wege.


Herbert Hofmann, 5020 Salzburg

Aufgerufen am 04.12.2021 um 12:32 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/boeses-ende-fuer-heinz-schaden-77339617

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