Leserbrief

Bürger gegen ein Millionengrab der Mini-U-Bahn

Nun sind alle Politiker glücklich, dass der Bund für die Mini-U-Bahn Millionen locker
macht und somit scheint jetzt alles paletti zu sein.
Noch nicht ganz, denn man will das Volk abstimmen lassen und da ist der
Ausgang ungewiss, da das Schildbürgerprojekt zurecht mehr als umstritten ist.
Der neu gewählte ÖVP-Bürgermeister Preuner wurde einmal gefragt, wie
das denn nach dem Mirabellplatz weiter gehen soll? Daraufhin sein Antwort:
Da sollen sich dann andere Generationen darum kümmern!
Da hinterlässt er seinen politischen Nachfolgern aber eine hundsgemeine
Sisyphusarbeit, denn die geplante Weiterführung ins Nonntal mittels
eines U-Bahn-Tunnels unter der Weltkultur-Altstadt wird
schwierig, wenn man bedenkt, dass die vergleichsweise einfache
Erweiterung der Möchsberggarage, jetzt schon zur unendlichen
Geschichte ausartet.
Ich hoffe auf die Salzurger und Salzburgerinnen, dass sie so vernünftig sind,
und dem Millionengrab, das sie letztendlich bezahlen müssen, den Garaus
machen. Obwohl natürlich Politiker, die sich ein Denkmal setzen wollen,
solche Petitessen, wie den Wählerwillen, eiskalt ignorieren.


Josef Blank, 5061 Elsbethen

Aufgerufen am 03.12.2020 um 06:47 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/buerger-gegen-ein-millionengrab-der-mini-u-bahn-67954324

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