Leserbrief

Bürgermeister aus Zwängen der Raumordnung befreien

LH Wilfried Haslauer will den Bürgermeisterjob in Verbindung mit einer 9,8 Prozent Gehaltserhöhung (SN vom 4. 3.) attraktiver machen um nicht Gefahr zu laufen, der Bürgermeister verlustig zu werden. Vorfälle wie Seekirchen - Schleedorf - im Oberpinzgau, zeigen genau diese Schwächen auf, wobei es in Seekirchen oder auch Schleedorf, nicht so weit hätte kommen dürfen, denn Baubehörde 1. Instanz ist der Bürgermeister, das heißt aber auch, es hätte die Einstellung bei Abweichung zur Bewilligung erfolgen müssen. Das will man dann doch nicht, denn da entsteht ein Druck der psychisch schwer auszuhalten ist. Wenn ich dann die Lesermeinung des Herrn Wolfgang Hirner aus Ainring (SN. vom 7. 3.) lese, finde ich mich in meiner Forderung bestätigt, die Raumordnung nach dem bayrischem Vorbild zu vollziehen und somit die Bürgermeister zu entlasten.
Ja das Amt des Bürgermeisters aber auch eines Gemeindevertreters, verlangt einem viel ab, sie sollen daher in Vorbereitung auf die Funktion entsprechend geschult werden. Eine Anstellung erfordert auch eine Qualifikation, folgerichtig müsste bei einer Anstellung als Bürgermeister zumindest Verwaltungsschule nachgewiesen werden.
Mit der Befreiung aus den Zwängen der Raumordnung wäre ein großer Schritt getan. Bayern zeigt es uns. Dem Drängen von BGM. Maislinger Folge zu leisten, kann nur, wenn überhaupt, zum Schluss erfolgen.

Helmut Auer, 5071 Wals

Aufgerufen am 09.12.2021 um 05:22 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/buergermeister-aus-zwaengen-der-raumordnung-befreien-84987961

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