Leserbrief

Corona und der Einzelhandel

Täglich kaufen viele Menschen - die Anordungen der Regierung genau befolgend - in den Supermärkten die notwendigen Lebensmittel (und Klopapier) ein: Mit Atemschutzmaske, den nötigen Abstand einhaltend, nach Möglichkeit mit Karte bezahlend, gegebenenfalls "Blockabfertigung" vor dem Geschäft, zugleich den Rat beachtend, dass die ältere Generation besser zu Hause bleiben möge. Warum sollten diese Vorsichtsmaßnahmen nicht auch für den Einzelhandel und für Kleingewerbler reichen, deren Befindlichkeit unter dem Zwang zur Schließung der Salzburger Branchensprecher mit drei Worten zusammenfasst: "Verzweiflung, Wut und Unverständnis". Ist dort die Ansteckung mit dem Virus bedrohlicher als im Supermarkt? Daher die Aufforderung an die Politik: Bevor unsere Wirtschaft (und damit die Arbeitsplätze) den Bach hinunter geht und irgendwann für viele das Geld auch für den Einkauf im Lebensmittelgeschäft nicht mehr reicht - lockern Sie die Bestimmungen für den Verkauf im Einzelhandel - und zwar rasch, noch bevor Gärtnereien, Floristen und ähnliche Betriebe ihre Ware wegschmeißen - sorry: "entsorgen" - oder überhaupt schließen müssen! Geben Sie acht auf uns ALLE, geben Sie acht auf unser Land!


Christiane Egger, 5020 Salzburg

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