Leserbrief

Das höchste Gut der Humanität

Sehr geehrte Frau Kainberger!
Sie schreiben in der SN vom 19.8., auf Seite 9, in "Musik lässt sich vergewaltigen", durch Musik könne man "zu einer inneren Balance finden, die der Würde entspricht, also dem höchsten Gut der Humanität." Wenn Sie das höchste Gut der Humanität vertreten, müssten Sie sogleich die Tilgung der Straßen- und Saalbezeichnungen fordern, die nach Menschen benannt sind, die sich um die Aufnahme in die NSDAP beworben haben. Warum sollte es also weiterhin einen Furtwänglerpark, Karajan-Platz oder Karl-Böhm-Saal geben? Oder sollte die Verlegung der 28 Stolpersteine dazu dienen, ausgleichend dann doch die Namen der NSDAP-Mitglieder in der Stadt Salzburg lesbar zu erhalten?

Dr. Wilhelm Achleitner, 4600 Wels

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