Leserbrief

Das Impfrisiko wird überschätzt

Als pensionierter Arzt bin ich immer wieder sehr an Ergebnissen und Vergleichen wissenschaftlicher Arbeiten interessiert. Gerade das Thema Coronaimpfung ist mir, um in vielen Gesprächen Rat zu geben, ein besonderes Anliegen. In vielen Gesprächen kann ich mich nur über die Form und Qualität der (Fehl-)Informationen wundern und versuche, gedankenanregend zu argumentieren. Aus meiner Gesprächserfahrung möchte ich folgende Gedanken zusammenfassend weitergeben bzw. diese Überlegungen transportieren: "… allein die Dosis macht's ob ein Ding Gift ist oder nicht …", meint Paracelsus. So ist es auch mit der Dosierung der "Gedankenwelt" zur Coronaimpfung. Das Problem im Sinn dieser Aussage: Viele Menschen (Impfskeptiker & Co.) werten das Risiko einer Covid-Erkrankung zu gering - und überschätzen ein Impfrisiko enorm. Daher bitte weltweite wissenschaftliche Dokumentationen beachten. Und dann vielleicht sich doch impfen lassen. Es ist zu erwarten, dass wir im Rahmen der Pandemie alle mit diesem Virus in Kontakt kommen werden (geschuldet auch der Verzögerungstaktik gewisser Kreise gegen eine Impfung). Die weitere Überlegung: Wie ist das "Ergebnis", wenn ich mit dem Virus in Kontakt komme als geimpfte Person oder als Ungeimpfte/-r!? (siehe aktuelle Statistiken der Krankenhausaufnahmen!) Es wäre kein Zeichen von persönlicher Schwäche, sich impfen zu lassen. Es wäre ein Zeichen von emotionaler und sozialer Intelligenz und Verantwortung.

Hans Gasperl, 5531 Eben

Aufgerufen am 22.01.2022 um 06:51 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/das-impfrisiko-wird-ueberschaetzt-111851905

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