Leserbrief

Das Landestheater kann einem leidtun

Als begeistertem Besucher von Opern- und Operettenvorstellungen im Landestheater Salzburg (zuletzt "Die Blume von Hawaii") wurde einem schon wehmütig ums Herz, als sich Ende Oktober ein neuerlicher Kultur-Lockdown abzeichnete und verordnet wurde.

Das hervorragende Salzburger Ensemble mit seinem umsichtigen Intendanten, Opernchef und dem Mozarteumorchester kann einem schon leidtun, hat es doch viel Probenarbeit gerade in die aktuelle Produktion der französischen Oper "Margarethe/Faust" von Gounod investiert. Aber nach der sehr gelungenen Premiere am 31. Oktober sind zumindest in den nächsten Wochen keine weiteren Vorstellungen mehr erlaubt. So viel künstlerischer Aufwand und Einsatz, und nun? Wie und wann geht es wieder weiter? Wird sich das allen Beteiligten abverlangte Opfer auch lohnen? Eine gewisse Skepsis ist leider angebracht, in Anbetracht so mancher Leichtsinniger und Unbelehrbarer in Covid-Zeiten.

Abschließend gilt ein großes Kompliment und ein herzliches Dankeschön dem Salzburger Landestheater für zuletzt herausragende Leistungen.

Dr. Kurt Arrer, 5421 Adnet

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