Leserbrief

Das Smartphone schadet der Fruchtbarkeit

Der Urologe Dr. Markus Magreiter (SN 25.10.) bringt es auf den Punkt: Immer jüngere Männer haben bereits mit Problemen in Sachen Sexualität zu kämpfen.
Eines wird beim genaueren Hinsehen gleich klar: Der Lebensstil hat sich dramatisch zum Negativen hin verändert. Wer sich zu wenig bewegt, ungesund ernährt, außerdem zu viel Zucker konsumiert, wird über kurz oder lang mit gesundheitlichen Problemen konfrontiert werden. Soll heißen, es kommt zu Durchblutungsstörungen. Und das in allen Bereichen. Auch an Stellen worüber Mann nicht gerne spricht. Vor allem das Trinken aus Plastikflaschen mit Weichmachern (macht Männer weich...) trägt ihr Übriges dazu bei.
Was der Uro - und Androloge gar nicht erwähnt ist jedoch das Handy in allen "Lebenslagen".
Smartphone und Co haben weder im Schlafzimmer noch in der Hosentasche etwas zu suchen. Es kann doch nicht sein, dass sich Männer in jungen Jahren bereits "freiwillig" einer Sterilisation unterziehen und sich ihrer Fruchtbarkeit berauben.
Auch früher hatten Männer unvorstellbar viel Arbeit zu verrichten, mussten sich mit Hungersnöten Kriegswirren oder Naturkatastrophen herumschlagen, mussten sich mit Krankheiten auseinandersetzen, kranke, gebrechliche Familienmitglieder und Todesfälle beklagen und litten an Existenzängsten. Auch sie hatten ihr "Pinckerl" zu tragen.
Nur mit einem Unterschied, diese Herren waren durchwegs (so sagt man jedenfalls) potent bis ins hohe Alter und waren vor allem "bei der Sache", also nicht ständig abgelenkt.


Daniela Pichler, 5324 Hintersee

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