Leserbrief

Das Virus mutiert weiter

Die Geschichte wiederholt sich: Kaum bekannt ist, dass nach dem Ersten Weltkrieg eine Impfpflicht für die Diphterie eingeführt wurde - auch gegen den Widerstand von manchen Ärzten. Meine damals dreijährige Tante war unmittelbar davor an dieser Krankheit verstorben. Nicht nur aus diesem Grund ist es mir unverständlich, dass sich auch heute wieder Ärzte, die es wissen sollten, sich als Impfkritiker oder sogar als Impfgegner deklarieren. Dabei ist es doch Fakt, dass die Gruppe der Coronaviren zu den am leichtesten mutierenden Viren zählt. Auch ist unbestritten, dass mit einer frühzeitigen Impfkampagne, ab dem Zeitpunkt als genügend Impfstoff - ganz gleich welcher Art - vorhanden gewesen wäre, die Mutationshäufigkeit eingeschränkt worden wäre. So mancher Lockdown, so manche schwere Erkrankung und so manche Todesfälle wären zu verhindern gewesen. Offensichtlich haben diese Ärzte in den einschlägigen Vorlesungen gefehlt. Ich würde ihnen empfehlen bei Geflügel-Tierärzten in die Lehre zu gehen, denn diese haben immer schon mit mutationsfreudigen Coronavirus-Varianten zu tun.
Aus deren Erfahrung ist auch klar, dass wir langfristig um eine wiederkehrende Impfung in periodischen Abständen nicht herumkommen werden!

Mag. Peter Horvat, 4942 Gurten

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