Leserbrief

Datenschutz: Vorsicht ist die Mutter der Porzellan-Kiste

Zum Artikel "Ermittler warnen vor erpresserischen E-Mails" in den SN vom 12. 1. 2019:

Es ist nicht verwunderlich, dass über E-Mail Adressen einiges abgewickelt wird, auch Unangenehmes und Kriminelles. Seit Bestand der letzter Version des Datenschutzes ist der Schutz der E-Mail Adressen auch nicht gewährleistet und der Handel floriert offenbar. E-Mail Adressen werden durch Handel verbreitet wie Telefonnummern im Telefonbuch. Nur gibt es da einen Unterschied:


E-Mails kann man in Massen verschicken und viele Empfänger wissen wahrscheinlich nicht, was ein Klick im Mail bedeuten könnte oder wie man sich davor schützen kann. Kriminelle nützen die Gelegenheit.


Viele Firmen halten sich an den Datenschutz und erfragen, ob notwendige Daten an Subunternehmen weiter gegeben werden dürfen. Andere Firnen geben neuerdings ihre Werbung an Werbe-Agenturen (meistens im Ausland) weiter. Nur woher haben diese Agenturen (es sind inzwischen sehr viele) deine Daten? Manche Agenturen (meistens ausländische) weisen im Anhang darauf hin, dass sie im Auftrag der werbenden Firma diese Werbung verschicken und bieten eine Abmeldung seitens Empfänger an. Was vorerst mit dem Klick wirklich geschieht, kann niemand sagen. Andere erklären die Möglichkeit einer Abmeldung an, jedoch die Möglichkeit fehlt. Vielleicht "Gott sei Dank".

Vorsicht ist die Mutter der Porzellan-Kiste...


Adolf Egger, 5020 Salzburg

Aufgerufen am 25.08.2019 um 02:28 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/datenschutz-vorsicht-ist-die-mutter-der-porzellan-kiste-64295521

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