Leserbrief

Der heiligen Corona auf der Spur

In einer schönen Wallfahrtskirche in Niederbayern wird die heilige Corona verehrt. Ihr war ein grausamer Märtyrertod beschieden. Zwischen zwei heruntergezogenen Palmenzweigen gefesselt, wurde sie von diesen zerrissen, als diese hochfuhren. Sie wird daher mit einem Palmenzweig dargestellt, aber auch zusammen mit einem Bettler, dem sie eine Münze reicht.

Als im 18. Jahrhundert der Gulden zur Krone wurde, schrieb man den Namen auch der heiligen Corona zu. Man bat sie um Hilfe bei finanziellen Schwierigkeiten. Ob man das heute auch noch macht oder um Hilfe gegen das böse Virus bittet, dessen Namen sie trägt?

Gretl Herzog, 5020 Salzburg

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