Leserbrief

Der Ortschef will lästig sein!

In dem Beitrag von Thomas Sendlhofer "Asfinag erteilt neuen Anschlüssen an die A10 eine Abfuhr" (SN, 15. 12.) wird die Verkehrsbelastung im Raum Grödig, Wals-Siezenheim klar angesprochen. Dass sich dies auch in den Sorgenfalten der Ortschefs niederschlägt, ist verständlich, wobei die unterschiedliche Zugangsform in der Art auch eine Aussagekraft hat. Auf der B1 spielt sich der ganze Zu- und Abfahrtsverkehr zum und vom Ballungszentrum, sei es Pendler-, Einkaufs- oder Besuchsverkehr, ab, wobei der Hauptbremser die Posch-Kreuzung ist und als Verursacher des Umgehungsverkehrs gilt. Der angepeilte Halbanschluss liegt fernab von der B1 und könnte höchstens Fahrbewegungen von der Großgmainer Landesstraße abfangen, die eher gering sind, wobei durchaus eine Verschlechterung der Lage eintreten könnte. Fakt ist auch, niemand kennt das Vorhaben und damit sind auch Ängste und Sorgen über eventuelle Belastungen verbunden. Eine klare Aufforderung, die Karten auf den Tisch und keine Geheimniskrämerei.


Helmut Auer, 5071 Wals

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