Leserbrief

Der Residenzbrunnen in den Wintermonaten

Die Idee, die Wolfgang Schaffler 1968 vertrat - auf der historischen Seite "Vor 50 Jahren" in den SN vom 20.12. nachzulesen - wäre durchaus und ernsthaft wert, sich wieder mit ihr zu beschäftigen. Dann müssten Fremdenführer nicht immer darauf hinweisen, dass es nötig sei im Frühjahr wieder zu kommen, um diesen grandiosen und immerhin größten Barockbrunnen nördlich der Alpen ohne Verkleidung betrachten zu können.

Ich erinnere mich noch gut daran, wie der Residenzbrunnen anlässlich des Besuchs von Nikita Chruschtschow einmal im Winter frei und dadurch von einer Eisschicht überzogen zu sehen war. Was die damalige Tourismuswerbung der Stadt zu einem wirkungsvollen Plakat nutzte.

Die Marienstatue am Domplatz, die Kapitelschwemme und die Pferdeschwemme neben dem Festspielbezirk werden längst mit Glas geschützt. Warum nicht auch der Residenzbrunnen? Technisch wäre das, ähnlich wie als Projekt auf Seite 27 zu sehen, heutzutage durchaus lös- und machbar. Auf jeden Fall aber wesentlich schöner und attraktiver als die Holzverschalung.

Diesbezüglich könnten dann übrigens die so überaus unattraktiv hässlich verkleideten Brunnen in den Klosterhöfen von St. Peter damit auch gleich nachziehen ...


Horst Reischenböck, 5061 Elsbethen

Aufgerufen am 03.12.2020 um 09:53 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/der-residenzbrunnen-in-den-wintermonaten-62875099

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