Leserbrief

Der Wolf ist in unserem dicht besiedelten Lebensraum unerwünscht!

In meiner Wohngegend laufen so viele Katzen frei herum, man hört kaum einen Singvogel. Wenn ein Bussard Mäuse fängt, finde ich das positiv. In manchen Gegenden Österreichs gibt es ja eine Mäuseplage. Wenn ein Wolf ein Schaf reißt, kann man das noch hinnehmen. Wenn er in einer Art Blutrausch bei einer Attacke zwölf oder mehr Schafe oder mehrere Kälber reißt, darf man das wohl hinterfragen. Es lebt ja ein Teil der Bevölkerung von diesen Tieren. Wenn die Almen nicht mehr bestoßen werden, verbuschen und/oder verwalden sie. Die Salzburger Landschaft würde sich stark verändern. Zugegeben, ein Wolf hat mich noch nicht gebissen, in meinem nun schon längerem Leben sicher zehn freilaufende Hunde. Sollte ich wo wandern, wo ein Wolf unangeleint und frei sich herumtreibt, ist mir das kein angenehmer Gedanke. Der Wolf ist nicht vom Aussterben bedroht, in unserem dicht besiedelten Lebensraum ist er mir unerwünscht!

Dr. Egbert Kainzbauer, 5020 Salzburg

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