Leserbrief

Deutsche Grenzverletzungen

Nun liest man in der Presse vermehrt Berichte über Grenzübertritts-Verweigerungen bei triftigen Gründen, besonders zu einer Beerdigung eines Angehörigen. Dieses Vorgehen jener deutschen Grenzbehörden ist ein klarer Rechtsbruch, weil in derart dringenden Fällen der Übertritt bei Nachweis zu gewähren ist. Die zunehmenden Vorfälle an der bayerischen Grenze sind in erster Linie auf die unzureichende Ausbildung noch unerfahrener Pimpfe der deutschen Bundespolizei, so die Aussagen von gedienten bayrischen Polizisten (einer wörtlich: "Mit denen haben wir unsere liebe Not"), zurückzuführen. Diese neuen Polizeikräfte werden aus allen Bundesländern, oft gegen ihren Willen, an der bayrischen Grenze dienstverpflichtet.
Unsere Bundesregierung und auch die Salzburger Landespolitik sollten endlich in scharfer Form auf die deutschen Grenzverletzungen reagieren.


Karl Kastenberger, 5400 Hallein

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