Leserbrief

Die bayrischen Grenzkontrollen

Der bayrische Ministerpräsident hat zum wiederholten Male mitgeteilt, den Reiseverkehr aus dem Nachbarland Österreich weitgehendst und noch schärfer zu kontrollieren, da ja so viele Verbrecher aus Österreich in Deutschland landen, oder ist er beleidigt, dass Österreich die deutsche Maut verhinderte? Sollten die Österreicher Gegenmaßnahmen, wie Sperre verschiedener Autbahnabfahrten veranlassen, hat er seine Mitbürger aufgefordert, das Urlaubsland Österreich zu meiden da hier die Straßen so verstopft seien, so dass man ohnehin nicht skifahren könne! Es gab schon einmal eine 1000-Mark-Sperre und die Folgen waren verheerend, nicht nur für Österreich. Wir werden uns also warm anziehen müssen, was da noch alles von unserem "Freund" angedroht wird.

Nun, man kann den unerfahrenen Ministerpräsidenten nehmen so wie er ist, nämlich als einen ungehobelten Emporkömmling, der mit Freunden nicht anders umzugehen versteht und auch nicht reden will und kann. Oder man ist doch froh, dass der deutsche Innenminister aus Bayern seinen Filius zurecht stutzt und seinem Treiben Einhalt gebietet.

Lieber Herr bayrischer Ministerpräsident, wenn Sie wieder einmal nach Salzburg zu den Festspielen anreisen, nehmen Sie doch einfach einmal Ihren Dienstwagen und nicht einen Jet oder Hubschrauber, der Sie über alle die vielen dummen Stau-Verkehrsteilnehmer auf Ihrer Schrottautobahn Salzburg - München drüber fliegt. Ich kann mir Ihr Grinsen gut vorstellen.

Wolfgang Goffriller, 5020 Salzburg

Aufgerufen am 27.01.2022 um 06:39 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/die-bayrischen-grenzkontrollen-79141387

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