Leserbrief

Die Homöopathie-Debatte

Wie ich aus den Medien erfahren habe, wurde an der MedUni Wien die Wahlvorlesung Homöopathie aufgrund wissenschaftlich nicht belegter Heilerfolge homöopathischer Behandlungen gestrichen.
Ich frage mich, welcher angehende Mediziner/welche Medizinerin gezwungen wird, dieses Vorlesungsangebot in Anspruch zu nehmen, beziehungsweise welcher Patient/welche Patientin genötigt wird, sich von einem Arzt / einer Ärztin homöopathisch behandeln zu lassen.
Ich habe gute Erfahrungen mit Mediziner/innen mit Homöopathie Schwerpunkt gemacht. Ich fühlte mich ganzheitlich gesehen, wurde aber auch gleichzeitig auf die Grenzen der homöopathischen Behandlung aufmerksam gemacht. Ich schätze die Möglichkeit den Arzt/die Ärztin meines Vertrauens zu wählen und mich als mündige Patientin von extremen Ansichten fernzuhalten. Schließlich bin ich doch selbst für meine Gesundheit verantwortlich.


Elisabeth Spicker, 5020 Salzburg

Aufgerufen am 06.12.2020 um 12:15 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/die-homoeopathie-debatte-61843462

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