Leserbrief

Die Macht der Noten

Der NMS Lehrer Sepp Schnöll zeigt uns, wie wichtig ihm und einigen anderen Bildungsvermittlern die Macht der Noten ist.
Schüler/-innen akribisch mit Plus und Minus in ein einheitliches Schema (manchmal leider auch subjektiv) zu drücken, ohne Rücksicht auf deren individuelle Fähigkeiten. Gerade Englisch wird in England und USA so unterschiedlich gesprochen, dass eine Note zwischen eins und zwei kaum zu filtern ist. Auch ist es verständlich, dass es dem Vater des besagten Schülers wichtig ist, ein bestmögliches Zeugnis für den nächsten Notenwahn, z. B. zur Aufnahme in eine weiterführenden Schule zu erlangen und dies gegebenenfalls auch einzufordern - nach dem Motto: im Zweifel für den Schüler. Einige Wissensvermittler sollten endlich erkennen, dass sie für eine zukunftsfähige Ausbildung, eine Stärkung der Fähigkeiten unserer Kinder und Jugendlichen mitverantwortlich sind und nicht mit Notendruck die Schüler/-innen einer Demotivation auszusetzen.
Noch schlimmer wäre jedoch, wenn dadurch ein Bildungs- oder Zukunftsweg behindert oder gar verbaut wird.

Sollte man in Zukunft nicht auch Lehrer benoten dürfen?


Anna Bauernfeind, 5026 Salzburg

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