Leserbrief

Die Post bringt allen was

4. August: Die Verständigung über die Hinterlassung eines behördlichen Dokuments (RSb). Meine Adresse auf dem gelben Zettel ist schon vorgedruckt, damit sich der Zusteller, der offensichtlich gar keine Zeit hat anzuläuten, nicht mit Schreiben aufhalten muss. Ich war die ganze Zeit zu Hause, es wurde auch beobachtet, dass gar nicht geläutet wurde. Abholbereit ab 16.30 Uhr beim nächsten Postpartner. Ich hatte nicht bemerkt, dass dieses nicht extra angekreuzt war, war also umsonst dort. Bekomme es erst morgen. In was für einer schönen, neuen Welt wir doch leben: Der Briefträger von heute arbeitet das Doppelte fürs halbe Geld, gegen den, an den ich mich noch erinnere, den ich kannte, der anläutete...

Er hatte einen sicheren Arbeitsplatz. Aber wenn wir nicht bereit sind, darüber zu diskutieren, dass Privatisierungen von Post, Bahn, Altersheimen etc. nur zum Nachteil der Beschäftigten und eben auch der Kundschaft sind , wird dieses immer schlimmer werden.

Maria Hanke, 5400 Hallein

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