Leserbrief

Die Stadt Salzburg will Geld zurück

Unfassbare 1, 3 Millionen Euro will die Stadt von dem rechtskräftig im Swap-Prozess verurteilten, ehemaligen Bürgermeister, dem Magistratsdirektor und dem Finanzdirektor zurück. Etwas mehr als 1 Million entfielen auf Anwaltshonorare, über 270.000 Euro auf "rund ein Dutzend Gutachten und Berater" (SN vom 15. 11. 2018). Ob die Rechtsanwälte und Gutachter ihr Geld wert waren, können nur die Verurteilten selbst beantworten. Vielleicht hätte sich mit viel billigeren Rechtsanwälten ein besseres Ergebnis erzielen lassen. Wie im Artikel berichtet, will der Ex-Magistratsdirektor die Kosten nicht begleichen, da sich die "Rechtsmeinungen" nicht geändert hätten. Da stellt sich schon die Frage, ob er überhaupt verstanden hat, dass er wegen Beihilfe zur Untreue rechtskräftig verurteilt wurde.

Dr. Günther Witzany, 5111 Bürmoos

Aufgerufen am 17.05.2021 um 02:18 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/die-stadt-salzburg-will-geld-zurueck-82654105

Kommentare

Schlagzeilen