Leserbrief

Droht sogar den Gemeindevertretern der Vorwurf der Beihilfe?

Zum Artikel vom 6. 11.: "Untreue-Alarm in Gemeinden: Experte erklärt sein Gutachten" sollte man zur Aussage des Gutachters bezüglich des Untreue-Tatbestands prüfen, ob dies nicht genauso für das Management der APG gilt, die ein Angebot auf Ausgleichzahlung ohne wirtschaftliche Notwendigkeit (angeblich würde die 380 kV Leitung mit oder ohne Zustimmung gebaut) den Gemeindevertretern vorgelegt hat und ob somit eine entsprechende Klage der Untreue nicht jedem kleinen Aktionär der Verbund AG, die ja ihrerseits Alleinaktionär der APG ist, zustünde. Bei Entschlagung der Ausgleichszahlung steht der Vorwurf der Untreue bei den Gemeindevertretern, bei Annahme der Ausgleichzahlung beim Management der APG im Raum. Droht in letzteren Fall vielleicht sogar den Gemeindevertretern der Vorwurf der Beihilfe zu einem Rechtsbruch?

Mag. Klaus Blaschke, 1220 Wien

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