Leserbrief

Ein gemeinsames Handeln für die Stadt fehlt weitgehend.

Das nun endlich die Neugestaltung des Volksgarten startet, kann man nur begrüßen. Leider ist es eher eine Aufhübschung als eine Umgestaltung mit innovativen Ideen, einer Verkehrsberuhigung und einer Einbeziehung der Salzach, wie so oft gefordert wurde. Kopfschütteln herrscht dabei auch mit Blick auf die alte Sauna. In den Jahren des Leerstands gab es immer wieder halbherzige Ideen und Pläne einzelner Politiker, welche nie wirklich weiterverfolgt wurden. Derweil verkam das Gebäude und die Ecke des Parks immer mehr zu einer Ruine, umgeben von einer Gestätten, einem Unort, welcher durch die laufenden Betriebs- und Instandhaltungskosten der Stadt einiges an Geld kostete, um es nun abzureißen. Diese kleine politische Dauerbaustelle kann als Symbol dafür gesehen werden, dass in der gegenwärtigen Stadtregierung Visionen und ein gemeinschaftliches Handeln für die Stadt weitgehend fehlt.

Alexander Kozian, 5020 Salzburg

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